Grund-Sanierung

Unter ökologischen Gesichtspunkten liegt der Altbau, selbst wenn er bis auf die Grundmauern saniert werden muss, meistens vorne. Denn: Allein die Errichtung des Rohbaus macht 50 Prozent des Gesamtenergieaufwands eines Neubaus aus.

Maßnahmen mehr als zehn Prozent der Fläche neu verputzt werden, sind Hausbesitzer verpflichtet, diese Fassade entsprechend der Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu dämmen.

Aber auch Altbauten lassen sich entsprechend dämmen. Und für die wirtschaftliche Nutzung von Mini- oder Mikro-BHKWs kann ein hoher Wärmebedarf sogar vorteilhaft sein.

Richtig ist allerdings auch, dass Umbaumaßnahmen im Altbau kompliziert sein können und daher von einem Fachplaner begleitet werden sollten.

Eine professionelle Baubegleitung durch einen Sachverständigen kann ebenfalls bezuschusst werden.

Damit eine Sanierung nicht zu einer Verkettung endloser Maßnahmen wird, sollte der erste Schritt immer die Beratung durch einen Sachverständigen sein.

Damit ein Haus die Wärme hält, muss es luftdicht sein. Entweicht unentwegt Luft durch Ritzen und Fugen, entstehen unnötige Wärmeverluste.

Fertiginstallationen können auch in Fußleisten oder Deckenprofilen verlegt werden, sodass nicht gleich das gesamte Haus beim Sanieren im Baustaub versinkt. Soll das Haus mit intelligenter Haustechnik nachgerüstet werden, kann statt der Verlegung der Steuerleitungen ein nicht ganz so leistungsfähiges Funk-Standard-System installiert werden.

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